BioSpain 2008

Bio, Gesundheit und eine gute Ernährung

Biologie und Seitensprung

Vollzieht der Mensch den Sexualakt mit einem anderen Menschen als dem festen Partner, bezeichnet man dies als Seitensprung. Er kommt aber nicht nur beim Menschen vor, sondern vor allem im Tierreich. Wenige Tiere leben monogam – stattdessen paaren sie sich in ihrem Leben mit vielen verschiedenen Partnern.

Sehr wenige Jungtiere haben daher die gleichen Elternteile, es sei denn, der Mensch greift in die natürliche Selektion ein. Der Seitensprung hat im Tierreich viele verschiedene Ursachen. Weibchen und Männchen paaren sich in der Tierwelt nicht aus Sympathie, sondern aus Nutzen. Ein Weibchen muss möglichst gesund auf die Männchen wirken, um ihre Aufmerksamkeit zu erlangen. Das zeigt ihnen, dass ihre Jungen gesund werden.

Andererseits muss sich das Weibchen darauf verlassen können, dass das Männchen sie in der Zeit der Trächtigkeit beschützen und versorgen kann. Die Gesundheit des männlichen Tiers ist eine Selbstverständlichkeit. Deswegen kommt es häufig zu Kraftkämpfen unter Männchen vieler Tierarten – sie demonstrieren den Weibchen, dass sie der beste Beschützer sind. Ein Weibchen ist immer dazu bereit, sich ein neues, stärkeres Männchen zu suchen, sofern es zur Paarung bereit ist. Das Fremdgehen von weiblicher Seite aus dient dem Zweck des besseren Schutzes der Jungtiere.

Ein starkes Männchen hingegen ist darauf ausgelegt, die eigenen Gene möglichst stark zu verbreiten. Da ein Weibchen jedoch eine gewisse Tragzeit hat und nach der Trächtigkeit nicht sofort wieder paarungsbereit sein muss, weichen Männchen auf andere Exemplare der Art aus. Die monogame Fortpflanzungskonstellation hat nur dort Bestand, wo sie Sinn macht. Man findet sie dort, wo die beiden Elterntiere die Jungtiere zusammen aufziehen und ihnen dadurch ein Nutzen entsteht, beispielsweise bei verschiedenen Singvogelarten. Sobald ihnen kein Nutzen mehr daraus entsteht, trennen auch sie sich wieder. Ein weiterer Sinn des Seitensprungs in der Biologie ist die Diversität der Gene. Jedes Tier hat einen festen Chromosomensatz und dementsprechend eine feste Anzahl Gene.

Die Gene der beiden Elterntiere konkurrieren im Jungtier gegeneinander, das stärkere setzt sich gegen das schwächere durch – man bezeichnet dies als dominante und rezessive Gene. Jedes Tier kann jedoch auch Erbkrankheiten haben oder durch seine genetische Konstellation besonders anfällig dafür sein, sie zu entwickeln oder an die eigenen Jungen weiterzureichen. Indem sich Weibchen und Männchen immer wieder verschiedene Partner suchen, wird dies verhindert.

Die so genannten r-Strategen, die eine hohe Nachkommenzahl in ihrem Leben erzeugen, sind auf diese Strategie angewiesen, denn sie würden mehr kranke Nachkommen erzeugen als beispielsweise ein menschliches Paar.

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Zurück zur Natur

Liebes Sturmkind, dieser Planet produziert ausreichend Nahrung für alle Menschen, die auf ihm leben, und eventuell für ein paar Milliarden mehr. Hauptsächlich wegen unseres Währungssystems verhungern Menschen, nicht wegen Mangel an Nahrung.

Das Problem ist lediglich zu welchen Preis. Das es eine ungerechte Verteilung gibt habe ich nie bestritten. Doch stellt sich wie gesagt zu welchen Preis den all die Menschen ernährt werden können und auf welcher Basis Du glaubst das die Erde noch ein paar Milliarden mehr vertragen könnte. Ich rede dabei vom Verbrauch an Land und Natur, von der Vernichtung von Rückzugsgebieten für Tiere und Pflanzen, darüber das man mit der von dir augesagten Basis auch wunderbar für die an sich absolut unnötige grüne Gentechnik plädieren kann etc. Also zu welchen Preis?

ES IST GENUG FÜR ALLE DA! Siehe oben. Es besteht also keine unmittelbare Notwendigkeit, “die Masse der Menschen massiv” zu verringern. Bist Du Dir da so sicher? Momentan läuft es noch so einigermaßen. Aber wenn wir so weiter machen wie bisher wird das Ganze immer mehr aus den Fugen geraten. Das dumme ist das dies wiederum nicht nur z. B. zum Anstieg der Meere führt sondern auch Unwetter, Missernten & Co. mit sich bringt was wiederum den Hunger und das Leid auf der Welt erhöht. Nun, ich habe sicherlich das Gefühl, dass du keine Freund des Menschens (bzw aller) bist, da du ja willst, dass es weniger Menschen gibt. Jap und ich bin der Meinung das dies nur auf freiwilliger Basis passieren kann. Mit Anreizen und nicht durch Zwang. <stuss> Nur, wie willst du den globalen Genozid durchführen? Nehmen wir mal eine massive Reduzierung von 50% an, nach welchen Kriterien willst du die drei Milliarden schlachten? Wer entscheidet, welches Leben “lebenswert” ist? Würdest du akzeptieren, dass ein Gremium entscheidet, dass du überflüssig bist, und du sterben musst? Soll die Vernichtung unmittelbar erfolgen, oder wird einfach nur der Trend zum Verhungern und zur Verseuchung von Agrarflächen fortgesetzt? Europa ist ein Gebiet mit extrem hoher Bevölkerungsdichte, und bietet sich von daher hervorragend als Ausgangspunkt für einen globalen Genozid an. </stuss> Wie gesagt durch Anreize. Wenn die Gesellschaft es als ideal ansieht ein Kind statt mehrere zu haben ist das ein Anreiz. Wenn es den Menschen gut geht und sie nicht viele Kinder brauchen um ihr Auskommen im Alter zu sichern ist das ein Anreiz. Von mir aus kann man auch steuerliche Anreize schaffen.

Es gibt da genug Stellräder an denen man drehen kann um den Menschen so etwas schmackhaft zu machen. Klar ist jedoch das so etwas mit unserer momentanen Weltwirtschaftsordnung reine Utopie ist.

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